Hundeerziehung leicht gemacht – 

In kleinen Schritten zum Hundeglück 

Hundeerziehung

 

Wer kennt sie nicht: Martin Rütter, Cesar Millan, Maike Maja Nowak und viele weitere berühmte Hundetrainer.
Gerne schaut man sich ihre Sendungen an und versucht, darin Gelerntes mit seinem eigenen Vierbeiner so gut wie möglich umzusetzen.
Meist klappt das natürlich nicht auf Anhieb und Zweifel machen sich breit.
Wieso klappt es im Fernsehen so gut und vor allem so schnell?
Doch keine Sorge, um deinen Hund eine gute Erziehung geben zu können, musst du kein berühmter Hundetrainer sein.
Es gibt viele Tipps, Tricks und Möglichkeiten, die ideale Bindung zu deinem Hund aufzubauen um ein klasse Training und somit eine gute Erziehung zu erzielen.

 

Hundeerziehung von Welpen 

Das erste was du bei der Hundeerziehung berücksichtigen solltest, ist das Alter deines Hundes.
Ein Welpe hat einen sehr stark ausgeprägten Spieltrieb.
Diesen kannst du ideal für das Training nutzen.
Die Hundeerziehung sollte immer mit Herz erfolgen, einer Menge Ausdauer, Geduld und stetigen Konsequenz.
Denn ein Welpe lässt sich sehr gern ablenken.
Egal ob ein vorbeifliegender Vogel, eine Katze oder adere Hunde, alles ist interessanter als du.
Trainiere zu Anfang also im besten Fall mit recht wenigen Einflüssen, damit sich dein Welpe weitestgehend mit dir beschäftigt.
Sobald du der Meinung bist, weitergehen zu können, ist ein Besuch in einer Hundeschule immer empfehlenswert.
Die Trainingsphasen mit einem Welpen solltest du recht kurz halten und lieber öfter am Tag wiederholen.
Immer Mal wieder für 5 bis 10 Minuten am Tag, sollte als Trainings-Sassion ausreichen.
Ist dein Hund im Pubertätsalter, ädert sich sein Charakter nochmal.
In diesem Lebenszyklus kann es sein, dass deine Fellnase dir das Gefühl gibt, alles Gelernte wieder vergessen zu haben.
Hier musst du nun sehr viel Durchhaltevermögen und Konsequenz mitbringen.
Nimm es deinem Vierbeiner jedoch nicht übel, du warst in deiner Teenie Zeit bestimmt auch nicht einfacher.
Zudem wird sich dieses Verhalten auch schnell wieder legen sobald dein Hund Erwachsen ist.
Ein Erwachsener Hund hat seinen Charakter vollständig entwickelt und lässt auch wieder leichter mit sich arbeiten.
Finde die Bedürfnisse deines Tieres genau heraus, damit die Erziehung gut weiter gehen kann.
Denke immer daran: Man lernt nie aus, das gilt auch für deinen Hundekumpel.
Gehe also niemals davon aus, dass dein Hund etwas gelernt hat und es nie wieder vergisst, das Training geht immer weiter.

 

Belohnungen für den Erziehungserfolg

Um die Motivation deines Hundes herauszufinden, verlangt es nicht viel, schaue einfach aufmerksam, auf was dein Hund am ehesten reagiert.
Hast du einmal die richtige Belohnung gefunden, kann das Training beginnen.
Hier einmal aufgeführt, welche Belohnungsmöglichkeiten vielversprechend eingesetzt werden können:

Jeder Hund springt auf was anderes an, probiere es einfach mal aus und schaue, was dir und deinem Hund am meisten Spaß macht.
Belohnst du ihn mit Futter oder Leckerlies, achte bitte darauf, dass es in den Ernährungsplan passt.
Bekommt er zu viel, kann er schnell an Gewicht zulegen und erkranken.
Alles rund um das Thema Übergewicht beim Hund, kannst du aus meinem Blogartikel, welchen ich hier für dich verlinkt habe entnehmen.
Ansonsten gibt es ja auch genügend andere Mittel um deinen Vierbeiner ohne Leckerlies zu belohnen.

 

Was muss dein Hund alles können?

Das Training sollte immer individuell auf jeden Hund abgestimmt sein.
Hier ist die Rasse und der Charakter meist ausschlaggebend.
Natürlich gibt es Rassen und Charaktere, die es schon beinahe fordern, immer wieder etwas neues zu lernen.
Andersrum kann es vorkommen, dass Grundkommandos und der Rückruf schon alles ist was dein Hund lernt.
Das ist jedoch nicht dramatisch, denn dein Hund muss nicht alles können um zu funktionieren und glücklich zu sein.
Tatsächlich kann es eure Bindung stark beeinträchtigen, wenn du deinem Vierbeiner zu viel abverlangst.
Es kann passieren, dass er bei zu vielen Kommandos einfach auf stumm schaltet und dem nicht mehr Folge leistet.
Hole dir am besten Infos von einem Hundetrainer, oder frag in einer Hundeschule nach.
Diese Menschen sind darin ausgebildet Hunde zu lesen und zu wissen, was im Bereich des Möglichen liegt.
Auch in einem Buch für Hundeerziehung kannst du viele Hilfreiche Tipps diesbezüglich entnehmen.
Aber welche Kommandos sind nun wichtig?
Die einfachsten Kommandos wie Sitz, Platz und Pfote geben, sollten jedoch für keinen Vierbeiner ein Problem sein.
Ich bin der Meinung, dass Beifuß und der Rückruf in jedem Fall sitzen sollten.
Denn um deinem Hund viel Freiraum bieten zu können, muss das dafür nötige Vertrauen da sein und das funktioniert nur, wenn du deine Fellnase aus jeder Situation zu dir zurückrufen kannst.
Das Kommando Beifuß ist ebenso wichtig, um entspannte und ruhige Spaziergänge, ohne unnötiges Ziehen, vollbringen zu können.

 

Die richtige Kommunikation – das A und O bei der Hundeerziehung

Eine funktionierende Kommunikation ist das wichtigste in der Hundeerziehung.
Im Rudel kommunizieren die Hunde auch untereinander.
Das verläuft natürlich anders als zwischen Mensch und Hund.
gehe immer sicher, dass dein Hund dich auch versteht und vorallem akzeptiert.
Überlasse ihm so wenige Entscheidungen wie möglich, denn nur so, sieht er sich als Rudelführer.
Ein Hund der das Gefühl hat er müsse jede Situation in die Pfote nehmen, weil sein Herrchen oder Frauchen dazu nicht in der Lage ist, ist in den meisten Fällen ein angespannter und unausgeglichener Hund.
Tue also euch beiden einen Gefallen und nehme deinem Vierbeiner jede Entscheidung ab.
Dazu gehören:

  • Fütterungszeiten
  • Verfügung über Spielzeug
  • Gabe von Leckerlies
  • Ruhezeiten
  • Das Spielen mit Artgenossen

Du entscheidest wann und wie viel dein Hund frisst.
wenn du ihm das Futter anreichst, bestimme eine gewisse Zeit bis wann er es gefressen haben muss, lasse das Futter nicht den ganzen Tag zur freien Verfügung stehen.
Genauso mit dem Spielzeug, du entscheidest: wann, wie lange und womit gespielt wird.
Leckerlies sollten ausschließlich als Belohnung dienen und nicht dauernd zugegeben werden.
Das Spielen mit Artgenossen ist sehr wichtig und sollte auch oft gewährt werden, wenn der andere Besitzer oder die andere Besitzerin es auch möchte.
Jedoch muss dein Hund nicht mit jedem Hund ausgiebig spielen.
Wenn du diese Punkte beachtest, bist du schon einen großen Schritt weiter und dein Hund wird deine Entscheidungen und dich als Rudelführer akzeptieren.

Hundeerziehung

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