Kangal Hirtenhund –

Woher hat er seinen schlechten Ruf?

Kangal

Der Kangal Hirtenhund, der seinen Ursprung in der Türkei hat, dient dort als Arbeitshelfer und Statussymbol.
Der große Vierbeiner steht in seinem Heimatland für Stolz, Mut und Stärke.
Bereits im 12. Jahrhundert setzten die Hirten die Großen Hunde zum eigenständigen Schutz ihrer Schafherden ein.
Durch ihre enorme Größe und Kraft, konnten sie die Herden problemlos vor Wölfen und Bären schützen.
Der Name Kangal hat seinen Ursprung in der damaligen Stadt Kangal.
Hier wurde der Hund früher allerdings Karabas genannt, was soviel bedeutet wie: Schwarzer Kopf.

Der Charakter vom Kangal Hirtenhund

  • Loyal
  • Ruhig
  • Ausgeglichen
  • Selbstständig
  • Selbstbewusst
  • Fremden gegenüber distanziert
  • Misstrauisch
  • Starker Schhutztrieb

Erziehung vom Kangal Hirtenhund

Da der Kangal kein leicht zu erziehender Hund ist, braucht man hier einen erfahrenen Hundehalter, welcher sich mit Rassen auskennt, die als gleichwertiger Partner gesehen werden wollen.
Lediglich mit Härte und Gewalt würde sich dieser Hund unterdrücken lassen.
Aufgrund seines anfänglichen Misstrauens, baut bei der Erziehung alles auf Vertrauen auf.
Bei der Erziehung eines Kangal Hirtenhundes ist knallharte Konsequenz und Durchhaltevermögen gefragt.
Seine Eigenständigkeit behält er jedoch sein Leben lang.
Bei großen Hunden ist eine gute Sozialisierung mit Artgenossen sehr wichtig.
Aus diesem Grund, sollte hier im Welpenalter schon Kontakt zu anderen Hunden gesucht werden.
Bei einer schlechten Sozialisierung, kann es vorkommen, das der Kangal aggressiv gegenüber seinen Artgenossen wird.
Ein Besuch in der Hundeschule wird hier also zur Pflicht.

Pflege und Gesundheit 

Zum Glück wurde der Kangal selten nur für sein Aussehen gezüchtet.
So ist der Hund eher Robust und zäh.
Für einen Hund dieser Größe (70-81cm) ist die Lebenserwartung von 12 – 14 Jahren eher hoch.
Wie bei jeder Rasse, sollte man auch beim Kangal auf die richtige Ernährung achten.
Leidet er unter Übergewicht, kann das zu einem sehr großen Problem werden.
Treppen steigen sollte man weitestgehend vermeiden, da der Kangal zu Gelenkkranheiten wie Arthrose neigt.
Ohne Probleme, kann man den Kangal bei Wind und Wetter ausführen, sein dichtes Fell schützt ihn vor allen Wetterlagen.

Kangal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Menü